Geschäfte werden sterben !

Rund 30 Prozent weniger Besucher in den Innenstädten – auch durch Corona.

Seit Jahren wächst nur noch der Online-Handel, doch Hunderttausende mittelständische Geschäftsinhaber verweigern sich der Digitalisierung hartnäckig. In der Corona-Krise rächt sich das bitter – viele Läden stehen vor dem Aus.

Rund 30 Jahre nach der Erfindung des kommerziellen Internets und mehr als 20 Jahre nach dem Start in den E-Commerce sind Hunderttausende mittelständischer und kleiner Einzelhändler immer noch offline. Jedes zweite Handelsunternehmen in Deutschland beschränkt sich auf die eigenen Verkaufsräume, wenn es um Kundenkontakte, Beratung und die Chance, Umsatz zu machen, geht. 14 Prozent verfügen nicht einmal über eine Homepage.

Sie sind in der digitalen Welt praktisch nicht vorhanden. Sich darauf zu verlassen, dass die traditionelle Stamm- oder Laufkundschaft wie von selbst in den Laden kommt, ist mehr als riskant.

Nun kommt die Corona-Krise dazu. Der seit November geltende „Lockdown Light“ bietet Käufern kaum Anreize, sich in Innenstädte zu begeben, in denen vermummte Menschen das Straßenbild prägen und wo man sich in den Shopping-Pausen noch nicht mal zu Kaffee und Kuchen hinsetzen kann, weil die Gastronomen schließen müssen.

Für viele kleinere Händler rächt sich, dass sie den Trend ins Netz jahrelang ignoriert haben. Im Schnitt verfügen danach 78 Prozent der Handelsunternehmen über kein gesondertes Budget für Digitalisierungsmaßnahmen. 52 Prozent verfolgen keinerlei Projekte in dieser Hinsicht.

In der Corona-Krise rächt sich das bitter. Experten sehen Zehntausende Läden vor dem Aus.

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